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VALENTIN JECK

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ÜBER DEN KÜNSTLER

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EINFÜHRUNG

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VITA

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WERKE

Wald

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pathways to the gods

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ÜBER DEN KÜNSTLER

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EINFÜHRUNG

Der Schweizer Fotokünstler Valentin Jeck liebt das Geschichtenerzählen in allen Details. Aber es sind keine Romane, sondern eher ‚Bildergeschichten’, die sich seriell fortentwickeln, umeinander kreisen, sich zwischen den Aufnahmen festsetzen und aufeinander aufbauen mit großer Liebe für die Feinheiten. Daher nutzt er als Handwerkszeug eine Großbildkamera, die durch die Langsamkeit ihrer Handhabung bereits in sich eine Absage an den Schnappschuss und mögliche Alltags-Hektik darstellt. Valentin Jecks Serien sind konzeptionell präzise geplant. So entstehen etwa die „Wald“-Bilder in Anlehnung an die Gemälde des revolutionären Realisten Gustave Courbet, der sich seinerseits das Malen beibrachte, indem er sich, unverklärt und unromantisch, mit der Natur konfrontierte. In einer anderen ‚Story’ Jecks geht es um die Trampelpfade zu den Göttern („Pathways To The Gods“): Wenn man sich die Bauten der Menschheit als seltsame Hinterlassenschaften vorstellt, wie werden sie Außerirdische betrachten, sollten sie einst auf unserem Planeten landen? Oder haben diese Außerirdischen längst eingegriffen und an diesen Skurrilitäten selbst mitgewirkt? Mit hintersinnig-humorvolle Fragen dieser Art verknüpft der Fotograf aber durchaus auch ernsthaftere Überlegungen, was in einigen hundert Jahren von unserer heutigen Einwegkultur noch übrig sein wird und wie zukünftige Generationen unsere Relikte wohl bewerten werden. Die Bilder geben darauf vielfältige Antworten, wie es sich für gute Geschichten gehört. Dr. Boris von Brauchitsch